Posts mit dem Label insel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label insel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 10. November 2010

mana

die busfahrt nach nadi war ebenfalls wieder ein erlebnis...der bus kroch wieder mit 5km/h berge hinauf...nur um später dann den hang mit 110 hinabzurasen...verkehrsregeln dienen auch meist nur der orientierung...und man bekommt schnell eine windschnittige frisur wenn man sich aus dem fenster lehnt...




in nadi angekommen, bemühten sich gleich drei taxifahrer um die vier leicht zu erspähenden rucksackreisenden welche ganz alleine auf dem busbahnhof standen... jeder der taxifahrer wollte 8$ dafür dass er jeweils einen von uns ins hostel fährt...denn natürlich passt mit dem gepäck immer nur eine person ins taxi...

nach kurzer zeit sprach uns der besitzer eines pick ups an...er bot uns ebenfalls an uns zum hostel zu fahren...alle auf der ladefläche für 8$...wir willigten ein, luden unser zeug auf und sprangen ebenfalls auf die ladefläche...dort fanden wir noch zwei bänke und eine bassbox...für sitzkomfort und musikalische unterhaltung war also gesorgt...auch der fahrer des pick ups schien sich eher wenig für verkehrsregeln zu interessieren...immerhin kamen wir so zügig durch den abendlichen stadtverkehr...






wieder in nadi im bamboo hostel angekommen, bemühte sich samu direkt darum, uns das "sparpaket" für die insel mana zu beschaffen...man zahlt für drei nächte und bekommt die vierte umsonst... alle speisen sind inbegriffen...man muss sich nur was zu trinken mitnehmen denn die preise für wasser und sonstige getränke sind sehr sehr hoch auf den inseln...und das wasser aus dem wasserhahn dort ist nicht gefiltert...insofern nicht trinkbar...viele bekannte gesichter waren noch im bamboo vertreten...wiedersehn macht halt freude...

in ganz fiji wurde am 5.11. das lichterfest gefeiert, überall hingen lichterketten und die menschen verschossen kiloweise feuerwerk...in fast jedem hostel gab es zur belustigung der touristen eine show mit feuertänzern... 






shannon, nathan (zwei australier die uns im bus begleitet hatten und im nachbarhostel abgestiegen sind), laura und ich saßen am strand und beobachteten eine der feuertanzshows...nach deren ende mussten wir vier dann noch selbst mittanzen weil das "publikum" eine zugabe verlangt hatte... nach fünf minunten rhythmischer sportgymnastik wurden wir dann mit applaus entlassen...nathan war müde und ging ins bett, shannon kam noch mit zu uns auf eine runde cava...gegen viertel vor eins war für mich der tag gelaufen und ich ging ins bett...

der 6.11. begann "früh" wie immer um 8 uhr wenn die sonne den schlafsaal wieder aufgeheizt hat...laura und ich sind noch schnell in den getränkeladen gelaufen und haben wasser für die reise gekauft... um 9:45 wurden wir abgeholt und um 10:30 waren wir auf dem speedboot nach mana...vor der westküste von fiji liegen jede menge kleinerer inseln und auf fast jeder davon steht mindestens ein hostel oder hotel... nach einem unterwegshalt erreichten wir dann schließlich mana... eine der fast schon größeren inseln mit zwei backpackerhostels auf der einen und zwei luxushotels auf der anderen seite der insel...

hier lebt man richtig gemütlich...terrasse direkt am meer...strom und internet nur an wenigen stunden am tag und wie überall: fijitime... eile mit weile...

die landschaft hier ist ebenfalls traumhaft...zwar weniger palmen als am beachhouse, aber der strand und die lagune sind top...



 

 

direkt an der rezeption hab ich dann auch wieder erika vom beachhouse getroffen, sie kam von einer der anderen inseln und wird nun ebenfalls ein paar tage hier bleiben...den nachmittag über lag ich eine gute stunde faul am strand, war schwimmen und danach bin ich mal schnell auf die andere seite der insel gewandert...das luxusressort liegt gute 15 gehminuten entfernt und hat ebenfalls einen sehr schönen strand zu bieten...etwas felsiger aber immernoch hübsch anzusehn...ebenfalls zum netten gesamtbild beitrage können die anderen inseln die man überall vom strand aus sehen kann...

das mittagessen waren sandwiches mit rindfleisch welches die konsistenz einer schuhsohle hatte und pommes die kalt waren...schonmal ein erster dämpfer für das "alle mahlzeiten mit drin paket"...

ich investiere aktuell grad ein paar minuten kostbare akkulaufzeit zum schreiben dieser zeilen...später werd ich noch ein wenig sportlich sein und evtl ein kayak mieten ... oder einfach wieder nur nichts tun ... habe mich dann fürs kayak fahren entschieden... im nachhinnein stellte sich dann raus, dass das all-inclusive paket mit dem essen sinnlos war...das abendessen was groß als "grillabend" angekündigt war, war eine katastrophe... die lammkeule durchwachsen und kalt...die kartoffeln ebenfalls kalt und die bratwurst naja...einzig der salat konnte ein wenig überzeugen... mit viel ketchup schmeckt alles irgendwann...

tag zwei habe ich recht locker angehn gelassen...mir ist das buch "das bildnis des dorian gray" in die hände gefallen...zwischen schlafen und essen kann ich also nun also immer mal wieder ein paar seiten lesen...nachmittags habe ich mich dann aufgemacht, die insel zu erkunden und den aussichtspunkt im norden der insel zu finden...

die einheimischen auf der insel leben wirklich in den allereinfachsten verhältnissen...holzhütten mit strohdach drüber, seltener mit fenstern...das dient hier als behausung...ich bezweifle dass sie fließendes wasser haben...strom ist vorhanden aber offenes feuer brennt in vielen dieser hütten sobald es dunkel wird...überall trifft man auf wilde müllkippen auf denen die überreste der vertreter der sogenannten zivilisierten welt zu finden sind...champagner- und weinflaschen...bier- und schnapsflaschen...und viele weitere verpackungen von konsumprodukten der westlichen welt die hier als purer luxus gelten dürften...vielleicht sollte ich mir die bilder mal wieder ansehn wenn ich mich in der heimat drüber aufrege, dass die internetverbindung zu schlecht ist oder nix gescheites im fernsehn kommt...



 

nach knapp 15 minuten war ich am flughafen...ja, flughafen...eine einfache schotterpiste auf der insel...wenige minuten später war ich dann im wald, aber die wegweiser hörten irgendwann auf und ich fand erstmal nur den sunset beach von dem man eine sehr gute sicht auf den sonnenuntergang haben sollte...der erste sonnenuntergang auf mana war der erste sonnenuntergang den ich sehen konnte, bei dem die sonne im meer versinkt... und nicht wie bisher immer von wolken verdeckt wird bevor sie den horizont erreicht...sieht echt geil aus...soviel romantik hätte ich mir nicht zugetraut ;-)


um 19:34 war sie dann verschwunden und nur noch der rot leuchtende himmel gab einen hinweis auf gelbe scheibe die nun etwas später in westeuropa aufgehen sollte...

zurück zum aussichtspunkt: nachdem ich eine weitere müllkippe gefunden hatte, kam ich irgendwann auf dem hügel an und genoss die weitsicht:


den rest des tages habe ich mit lesen verbracht...bis das abendessen serviert wurde: steak mit kartoffeln und salat... es war auch wieder hart an der grenze zu blutig...aber insgesamt war es besser als am abend zuvor... die "animateure" der anstalt versuchten uns abends mit trinkspielen dazu zu bringen, mehr vom teuren bier zu kaufen...ich hab mich dann einiger zeit
zusammen mit ein paar anderen ausgeklinkt und wir haben einfach nur karten gespielt...später als der spieleabend beendet war und wahrscheinlich weitaus weniger gekauft wurde, als erhofft, habe ich dann mit ein paar engländern und ein paar schwedinnen auf ein bier an den strand gesetzt...nachdem wir irgendwie die zeit vergessen hatten und es auf einmal drei uhr morgens war, beschlossen wir, noch den sonnenaufgang abzuwarten...gegen vier uhr morgens sind die engländer und eine der beiden verbliebenen schwedinnen schlafen gegangen und gegen sechs uhr morgens wurde es hell, aber die sonne war hinter den bergen und den wolken versteckt, also sind meinereiner und die letzte schwedin auch zurück in den schlafsaal gegangen... auf dem weg dahin habe ich es noch geschafft, zielsicher die einzige große koralle am strand zu finden und meinen mittleren zeh des linken fußes daran zu stoßen...er leuchtete dann in einem schönen blau-rot und tat ziemlich weh...

Sonntag, 31. Oktober 2010

rangitoto

oder glühend heißer lavasand...

es folgt wieder ein längerer bericht...

auckland wie gesagt ist keine hässliche stadt, aber im endeffekt nur wieder eine weitere großstadt auf meiner reise...ich wollte raus und das neuseeland sehen, was man aus herr der ringe kennt, das grüne, wilde, unberührte... aber das befand sich zum großteil auf der südinsel...während ich auf der nordinsel war... nachdem ich mit dem bereits erwähnten briten eine tasse britischen tee mit milch getrunken hatte, kamen wir so ins gespräch über auswege aus der stadt... die französin schlug mir dann die insel rangitoto vor...der brite war ebenfalls begeistert davon...ich hatte noch nie was von diesem ort gehört und war doch schon neugierig...


rangitoto ist eine kleine vulkaninsel vor auckland, mit der fähre in knapp 30 minuten zu erreichen...sie ist 600 jahre alt, was in geologischen dimensionen nur ein mückenfurz im universum darstellt, aber der natur reichte um aus einem lavafelsen eine kleine grüne insel zu machen...


also hieß es für mich morgens früh aufstehen, wenn möglich eine der beiden verfügbaren duschen erwischen, schnell frühstück machen und dann ab zum fährhafen... natürlich war ich nicht der erste an den duschen und so machte ich erst was zu essen und konnte dann noch schnell duschen und bin schnellen schrittes in die stadt geeilt... ich schaffte es noch rechtzeitig auf die fähre...ich stelle übrigens fest, dass ich mich auf dieser reise bisher ziemlich oft auf schiffen aufgehalten habe...


die fähre hat es auf eine ansehnliche geschwindigkeit gebracht so dass ich mich auf dem oberdeck wunderbar gegen den fahrtwind lehnen ohne umzufallen...und nach 25 minuten fahrt taucht dann die insel auf:




schon direkt beim anlegen offenbarte sich der vulkanische ursprung der insel, schroffe formationen aus erstarrter lava fallen ins meer ab:



die älteren und / oder fauleren touristen konnten 58$ zahlen um sich dann mit diesem gefährt auf einem anhänger über die insel kutschieren zu lassen... ich zog es vor in guter alter tradition zu wandern...


überall auf der insel wechseln sich lavafelder mit üppiger vegetation ab:


dieser fisch stellte sich tot als ich ihn fotografieren wollte...nachdem ich die kamera wieder eingepackt hatte und ein paar schritte zurückging, schwamm er davon...



ich war nicht alleine auf dem wanderweg...direkt zu beginn wurde ich von nina, (wie ich später erfuhr) die vier monate durch neuseeland reist, auf deutsch angesprochen... ich war zuerst ziemlich verwirrt woher sie wusste dass ich deutsch bin... ich trug kein nationaltrikot, keine adiletten mit weißen socken und hatte auch keine bildzeitung unterm arm klemmen... nach einer weile fragte ich sie dann einfach, woran sie erkannt hatte, dass ich deutscher bin... einfache antwort: festivalbändchen...sie selbst trug ein hurricane bändchen...die tatsache ließ sie schonmal zu den sympathischen deutschen zählen ;-)

der staubige weg auf der insel führte uns dann an der küste entlang und ab und an öffnete sich die wildnis zu kleinen buchten:



nach ein paar kilometern mussten wir dann eine treppe nutzen, die uns entlang des kraters immer weiter nach oben brachte...dort oben hatte man einen phantastischen ausblick auf die nachbarinseln...es präsentierte sich neuseeland so wie ich es erwartet hatte...grün, weit, schroff...








wir waren keine 45 minuten weg von der großstadt, die sich beim blick auf die oben gezeigte landschaft direkt hinter uns befand, aber bei so einem ausblick hatte man das schnell vergessen...es war so still dort oben...so still dass man die stille hören konnte...vereinzelt unterbrochen durch die vielfältigen rufe des tui vogels...leider können die bilder die stimmung, die aussicht und die schönheit der landschaft bestenfalls ansatzweise darstellen...


wir entschieden uns spontan, dort oben eine pause einzulegen und einfach die aussicht und stille zu genießen...wir waren uns schnell einig, dass wir dort hätten stunden sitzen können um einfach nur die aussicht zu genießen...


es gesellte sich dann noch eine französin zu uns, die uns bis zum gipfel begleiten sollte... nach gut 45 minuten mussten wir leider weitergehen, denn wir waren etwas in zeitdruck, denn wir hatten zu diesem zeitpunkt erst gut ein drittel der inselumrundung geschafft und da wir nicht nach hause schwimmen wollten, mussten wir die letzte fähre um 15:30 bekommen...


auf dem gipfel angekommen, konnte man in den krater schauen...dieser war aber leider dermaßen zugewachsen, dass man nur erahnen konnte, wie tief er war...


die aussicht vom gipfel in alle richtungen war ebenfalls nicht zu verachten... doch wegen dem eben erwähnten zeitdruck war die rast oben nicht von langer dauer...die französin allerdings wollte noch dort bleiben und so gingen nina und ich alleine weiter richtung lavahöhlen... die pfade wurden unwegsamer, es ging steil abwärts und irgendwann standen wir vor zwei kleinen löchern im lavagestein... 


ich hatte mir das irgendwie größer vorgestellt bei dem begriff "höhle" ... 
nach kurzer zeit schloss dann auch die französin wieder zu uns auf... ich war ein wenig enttäuscht von den "höhlen" aber wir versuchten doch noch in gebückter haltung in die größere der beiden zu gehen...nach gut 10m war sie schon zuende...und so gingen wir weiter...dann aber fanden wir die richtigen höhlen....oder besser gesagt tunnel...durch die man auch durchgehen konnte und an deren ende wieder tageslicht zu sehen war...





natürlich war fritzchen auch wieder mit dabei...hier der gruß an die mainzer:



der weg nach oben wurde auch wieder sehr steil...


und nun noch die antwort auf eine frage, die gar nicht gestellt wurde: nachdem ich bereits rausgefunden hatte, dass chucks wüsten- und urwaldtauglich sind, hatte ich auf diesem ausflug auch rausgefunden dass chucks ebenfalls lavatauglich sind... ok...erstarrte lava zugegebenermaßen...aber ich kam gut zurecht mit der topographie der insel...bin nicht umgeknickt oder sonst irgendwie in schwierigkeiten gekommen... und ich finde es immer wieder lustig, wenn ich von selbsternannten "wanderexperten" mit ihren trekkingschuhen oder trekkingsandalen erstaunt angeschaut werde, wenn ich bspw einen hügel wie oben im bild zu sehen, ohne weitere probleme rauf oder runter gehe...


auf der insel gibt es ebenfalls ein paar häuser, aber die sind nicht dauerhaft bewohnt...sie dienen den parkrangern als temporäre unterkunft...


die anordnung dieser mauer sagt deutlich "nicht willkommen"...



und wir haben es am ende doch noch rechtzeitig geschafft und die fähre bekommen...wir waren sogar noch gute 30 minuten zu früh am pier...


diese insel kann ich nur jedem empfehlen, der in auckland ist...von lavafeldern über steppe bis hin zu urwaldähnlicher vegetation bietet rangitoto alles... an manchen stellen des weges wartet man einfach nur drauf, dass ein hobbit vorbeikommt ... oder man genießt einfach die ruhe und abgeschiedenheit... zum glück ist die insel groß genug dass sich die gut 50 menschen, die pro fähre ankommen, schnell verteilen...zumal ein großteil sich eh nur fahren lässt...


fazit: gute 18 km gewandert, danach hatte ich mir ein burgerking menu verdient...und den rest des abends im gemeinschaftsraum gechillt...

Mittwoch, 29. September 2010

tioman

oder: der sand in den schuhen...

bisher hat mich mein trip bis hierhin verschlagen:


und innerhalb von malaysia kam ich bisher wie folgt rum:






und manchmal ist es wie in einem schlechten traum den ich oft habe, wenn ein wichtiger termin bevorsteht: ich komme ums verrecken net an... ähnlich erging es uns beim ziel tioman, der kleinen insel an der ostküste malaysias, die wir gestern schon erreichen wollten...

wir lagen gut in der zeit...bis der busfahrer 8 kilometer vorm ziel der meinung war, eine pinkel- und essenspause einzulegen... johni und ich sahen unsere felle schon davon schwimmen...im wahrsten sinne des wortes, denn die fähre war abgefahren... wie bereits berichtet kamen wir zu spät in mersing an und holten uns dort ein hotel... wie wir später erfahren hatten, wäre jede eile umsonst gewesen, den wegen niedrigwasser wäre eh keine fähre mehr gefahren...also haben wir uns ein ticket für die erste fähre am morgen besorgt...wir waren überpünktlich am pier und mit knapp 30 minuten verspätung durften wir den kahn betreten...außer uns waren noch eine japanische schulklasse, ein paar pendler und ein paar bescheuerte andere deutsche an bord...unter anderem ein ü40 lehrer mit einer katalogfrau aus thailand und 3 alternativ angehauchte weltverbesserer die den kindern auf tioman wahrscheinlich schulbücher bringen wollten und sich dann wundern, warum die armen kinder nix mit deutschen büchern anfangen können... wie auch immer...die fähre war zu spät...

nach gut 15 min langsamer fahrt stoppte das schiff abrupt...wir hatten uns im niedrigen wasser festgefahren...sehr zur freude der seefahrer die mit ihren schiffen an uns vorbeizogen...irgendwie dachte ich da dass wir nie ankommen...wie in einem schlechten traum halt... nach unendlich anmaßenden 45 minuten konnte der kapitän das schiff aus der sandbank manövieren...und es ging mit höchstgeschwindigkeit auf die insel...

dort angekommen suchten wir als erstes unsere hütte...und was soll ich sagen...die insel ist ein traum...ellenlange sandstrände...kaum touristisch erschlossen, alles noch ursprünglich...affen die frei rumrennen...leguane die sich in der sonne braten...schlangen, bunte schmetterlinge, fledermäuse, geckos, riesige libellen...alles da was man sonst meist nur im zoo sieht...aber leider wissen die einheimischen nicht wirklich was mit dieser perle anzufangen...umweltschutz wird in den tigerstaaten nicht wirklich großgeschrieben und so findet sich aller orten müll und dreck der in krassem kontrast zur schönheit der insel steht...des weiteren wimmelt es hier ähnlich wie in kuala tahan nur so von katzen...egal wo man hinschaut...katzen in allen farben und formen...und da johni katzen nicht mag und katzen sich meist genau diese personen zum schmusen aussuchen, ist der aufenthalt eine wahre freude :-) egal wo johni sitzt oder geht...es kommen direkt die katzen zu ihm :-)

hier ein paar eindrücke der insel:

blick aus dem fenster:



unsere hütte: nichts luxuriöses, aber es reicht vollkommen aus und sie steht direkt am strand :-)


die ego-schaukler perspektive aus der hängematte:


unser privatstrand:



malaysia ist ein muslimisches land, insofern sind gewisse dinge wie alkohol für einheimische verboten...das folgende hinweis...oder besser warnschild fanden wir bei einem spaziergang...man beachte den letzten abschnitt...


von den bergen aus der rückblick auf den strand:


nochmal vom zimmerfenster aus:




wir beschlossen gegen mittag dann eine tour quer über die insel zu starten...als "rainforest trail" angegeben war dieser weg ein wenig verwachsener als die pfade in kuala tahan, aber nicht minder interessant:


bei solchen anblicken klingt immer die titelmelodie von indiana jones in meinem geistigen ohr ;-)




 aus der kategorie "dinge die wildromantische dschungelidylle zerstören können" das folgende bild:


man hat doch wirklich mitten in den dschungel eine straße gebaut...


unterwegs hatte ich noch einen hundertfüßler von der straße gerettet...


so sieht ein sonnenuntergang auf tioman aus...ähnlich wie in dubai konnte ich das versinken der sonne im mehr nicht festhalten, da die wolken die sicht behinderten...


im laufe des abends wollte johni, dass ich was zu essen organisiere...nun gut, das einzige was ich gefunden hatte, war diese gut 1cm große krabbe... nach intensiver beratung haben wir uns entschlossen, sie laufen zu lassen...



nebenan in der bar war das personal mit feuereifer dabei, die britischen gäste zu belustigen...



drei bier später gehörten wir auch zu den gästen...ich habe selten eine so gechillte bar gesehen...hängematten uns sitzkissen...eine jamsession mit mehreren musikern und eine klasse stimmung...und leckere preiswerte cocktails...einfach klasse... :-D



und zu guter letzt haben wir den abend mit gewitter watching verbracht...über dem festland tobt seit gut 4 stunden ein richtig fettes gewitter das sich uns wie folgt präsentiert...(es waren gut 50 versuche notwendig, um überhaupt etwas ansatzweise brauchbares zu bekommen...und ja, es ist schief un bla...;-) )