da stehe ich nun am rande des regenwalds, es ist morgens um 7:38, das thermometer zuckt nervös in der nähe der 30°C grenze und der schweiß läuft mir übers gesicht... die schwüle kriecht in jede pore und es weht kein wind der in verbindung mit dem schweiß kühlen könnte... aber ich habe keine zeit, den ausblick auf den cairns umgebenden urwald zu genießen... ich muss mit meinem schwedischen kollegen simon mehrere kubikmeter erde in einen garten schaufeln ... bzw erst in schubkarren und dann in den garten schieben...
ich war schon wieder nahe dran, zu verzweifeln was die jobsuche angeht, denn auch in cairns möchte der geneigte arbeitgeber junge menschen mit erfahrung in verschiedenen berufszweigen und bestenfalls noch mit ausbildung und tralala... doch mein zimmergenosse fragte mich ganz spontan ob ich arbeit suche und ob ich spontan am morgigen tag zeit hätte...
und natürlich hab ich zugesagt und am nächsten morgen um 8:30 wurde ich von carl abgeholt...knapp über 40 jahre, engländer, seit 14 jahren in cairns und betreibt garten- und landschaftsbau... der mitsubishi pickup den er fährt, sieht aus als hätte er seit jahren keine waschung mehr gehabt...man sitzt auf zentimeter dickem dreck und die füße müssen sich den fußraum mit mehreren leeren dosen, flaschen, papierkram, verpackungen und sonstigen über die zeit undefinierbar gewordenem kleinkram teilen...zum glück hab ich meinen blaumann mitgenommen...und ja, in dem land in dem die meisten giftigen tiere leben und diese tiere auch noch gerne in die nähe der menschen kommen, arbeite ich im garten- und landschaftsbau... und das auch noch ohne handschuhe... carl findet sie nervig und aus diesem grund hat er keine auf vorrat...muss mir die tage unbedingt welche kaufen denn die blasen an meinen händen haben schon blasen... (uh ja, die feinen studentenfinger sind harte arbeit nicht gewöhnt...)
carl beschäftigt in den stoßzeiten (vor weihnachten / vor der regenzeit) des öfteren aushilfen... glücklicherweise braucht man offziell keine erfahrung...aber er merkt schnell ob man schonmal eine schaufel in der hand hatte... glücklicherweise kann ich da auf einiges an erfahrung zurückgreifen... auch wenn mir das niemand in einem gesellenbrief o.ä. bescheinigen kann...erster job: der garten einer alten dame soll mit rollrasen versehen werden... dafür sollte ich schubkarren beladen und fahren, den untergrund ebnen usw usf...
nach sieben harten, schweißtreibenden stunden in der prallen sonne war tag eins geschafft und carl zufrieden mit meiner arbeit...er hat laut eigener aussage noch arbeit für ein paar tage...schaun mer mal wie das wird... vielleicht kann ich noch ein wenig geld verdienen und finde danach noch was ähnliches... oder ich bin weihnachten wieder daheim... oder auf fiji... oder in thailand... soviele möglichkeiten...
tags drauf war ich dann mit schwedensimon am arbeiten und aktuell sitze ich auf der terrasse des hostels und hab grad ein knoblauchbrot gegessen... DAS australienessen für mich bisher... lecker und günstig...
bedingt durch die arbeit habe ich bisher noch nicht soviel von cairns gesehen... werde ich an einem freien tag mal nachholen... das hostel ist relativ billig... 15$ und frühstück und abendessen inklusive... allerdings hab ich wieder so ein pseudocooles hostel erwischt wo ein großteil der leute auch wieder wie in sydney morgens die ed hardy sachen anzieht, sich in die couch im außenbereich fläzt und abends immernoch da sitzt... gut aussehn ist halt auch in cairns ein wichtiges detail im leben der neuen backpacker...ich durfte mich dann auch wieder in einem meer aus abwertenden blicken baden als ich in meinen ausgeblichenen chucks und noname shirt und hose im hostel ankam... wie ich sie und ihre selbstgefällige art verabscheue...
man erkennt touristen in cairns am besten und einfachsten am frühen abend gegen 18:30 wenn die dämmerung einsetzt...dann stehen sie reihenweise auf den straßen und blicken erstaunt gen himmel und fotografieren wie wild... erging mir ähnlich, denn um diese uhrzeit strömen tausende flughunde und fledermäuse aus den bergen in die stadt zum jagen... und einige davon werden größer als heimische raben... einige dürften sogar die spannweite eines adlers erreichen...
bisher hab ich cairns nur am abend gesehen... ein nettes touristenstädtchen in dem man absolut alles kaufen kann... und dessen strandpromenade mich ein wenig an miami beach erinnert...
um die erzählerische brücke von fiji nach cairns zu schlagen: die letzten tage im paradies waren eher weniger paradiesisch... die regenzeit hat fiji fest im griff und so saßen wir meist den ganzen tag unter der bambushütte und spielten monopoly, scrabble oder diverse kartenspiele... zwei der schwedinnen aus mana kamen noch für eine nacht ins hostel und mit denen und david habe ich dann mal wieder die regnerische nacht zum tag gemacht und wir sind erst gegen 6 uhr morgens schlafen gegangen...tags drauf war mein letzter tag und den habe ich größtenteils im bett verbracht... da es nur geregnet hat, habe ich auch nix verpasst... tags drauf um 5 uhr morgens war wieder tag für mich, das taxi kam eine halbe stunde später und brachte david und mich zum flughafen...um 8:00 ortszeit fiji hob mein flieger ab und vier stunden später war ich dann um 9:15 ortszeit brisbane mal wieder in der stadt in der ich den ersten fuß auf australischen boden gesetzt habe... nach vier stunden relativ langweiligem aufenthalt dort ging es dann weiter nach cairns... dort wurde ich dann vom regen begrüßt und nach über 13 stunden reise war ich dann endlich im hostel und ja... hab mir die jobangebote durchgelesen und nachdem ich dann schon wieder direkt genervt war, traf ich auf schwedensimon...
so far... ich hab hunger und bin müde...werd gleich mal ins restaurant wandern und mein kostenloses abendessen einnehmen...
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Donnerstag, 18. November 2010
handarbeit
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Sonntag, 7. November 2010
fijidschungel
tag zwei verbrachten wir morgens mit einer dreistündigen dschungelwanderung zu einem wasserfall...auch hier versuchte ich mich wieder mit meinen chucks...der pfad war matschig, rutschig und nass...wir mussten mehrere male einen bach überqueren...dazu standen uns immer ein paar steine zur verfügung...ziel war es, diejenigen zu finden, die nicht locker waren... es war ein wenig wie in dieser lustigen spielshow "takeshis castle", in der sich bescheuerte japaner bei noch bescheuerteren spielchen möglichst spektakulär auf die fresse legen...eines der spielchen war "auf steinen über den fluß" ...
naja... nach nur 15 minuten hatte ich zielsicher den lockeren stein gefunden und stand dann mit einem fuß im wasser...
durchaus angenehm bei temperaturen um 28° und einer gefühlten luftfeuchte von 110% ... frei nach dem motto "was solls?" bin ich dann ab dem moment einfach durch jedes gewässer gelaufen... also kann ich jetzt auch noch berichten, dass chucks auch unter wasser einen hervorragenden halt bieten... aber natürlich hab ich auch das matschloch zielsicher gefunden...
der dschungel auf fiji ist etwas dichter als der auf malaysia, aber es gibt wesentlich weniger tiere dort...zumindest habe ich weniger gesehen...nämlich außer millionen von raupen und spinnen kein einziges größeres wildtier...
hier einige eindrücke des wasserfalls:
auf dem rückweg fing es dann noch an zu regnen, einerseits eine willkommene abkühlung, andererseits doch wieder nur die bestätigung meiner schlechtwetterparanoia...wieder zurück in der "zivilisation" gab es dann an einer bushaltestelle noch hausgemacht meatpies (mit fleisch gefüllte teigtaschen) der dorfbewohner, äußerst lecker und für nur 1F$ ein wahres schnäppchen...den rest des tages haben wir am strand verbracht und einfach nichts gemacht...ruhe und entspannung pur...abends haben erika, rhys und ich uns ein steak gegönnt...umgerechnet 5€ ... kann man mal ausgeben...auch wenn es mir eine spur zu
blutig war war es doch lecker...den rest des abends haben wir bei bier und regen verbracht...auch wenn man immer und immer wieder seine eigene geschichte erzählt sind solche gespräche unter fremden immer wieder interessant... wer hat was schon gesehn, wer denkt wie über die andere kultur...wer übt welchen beruf aus wenn er nicht grade den rucksack spazieren trägt...
tag drei morgens hab ich mit einer ausgedehnten wanderung in der lagune verbracht...wenn ebbe herrscht kann man auf mehreren sandbänken um das riff herumlaufen...meine beiden neuen vierbeinigen freunde haben mich begleitet...die hatten beide riesigen spaß dabei, garnelen und fische zu jagen...ich habe mich darauf beschränkt mit der kamera auf die jagd zu gehen:
danach war wieder ausruhen angesagt...erika und anne haben ihre weiterreise geplant...rhys hat sich auf den heimweg nach australien gemacht und ich habe mich gesonnt...erika werde ich wahrscheinlich auf mana wiedertreffen, einer kleinen insel im westen...dann habe ich an diesem tag noch laura kennengelernt, eine weitere deutsche aus göttingen, die sich spontan dazu entschieden hat, mit mir am freitag zurück nach nadi zu fahren und dann nach mana zu schippern...erika, anne und rhys sind dann abgereist und mateo ist dafür angekommen, ein italiener der schon ein jahr in australien lebt und nun urlaub macht... er hat meine eindrücke was farmarbeit angeht bestätigt...er hat zu beginn seiner zeit dort drei monate gearbeitet und meinte
auch dass aktuell nur noch asiaten genommen werden... "die halten die fresse und arbeiten für wenig geld" so seine worte...macht nicht gerade mut...
auf grund des guten wetters am nachmittag sind wir dann noch eine runde kayak gefahren...macht spaß und man sieht das anwesen mal von weit draußen...nach einer guten stunde paddeln war es dann schon wieder fünf uhr und das happy hour bier wartete bereits...
darüber hinaus haben sich dann noch ein paar amerikaner und kanadier zu uns gesellt...wir kamen dann schnell zu dem entschluss eine runde beachvolleyball zu spielen... nun ja der platz sah von weitem sehr gut aus...aber es war nicht wirklich viel sand dort zu finden... ein den meisten lesern wohl bekanntes bademeister urgestein der kirner schwimmbadwelt behauptet ja immer, dass kinder von draußen steine ins kirner beachvolleyballfeld werfen... wenn dem hier auf fiji auch so ist, dann hat es hier sehr starke kinder...denn die werfen dann direkt mal betonplatten ins feld...
auf seiten der amis gab es einige schürfwunden und verletzungen...die einzigen nachwirkungen die ich spüre sind ein paar kratzer an den füßen...das kanadisch-europäische team hat einen hart umkämpften sieg errungen...
nach einem so sportlich aktiven tag haben wir es abends wieder ruhig angehn lassen...später kam wieder der barkeeper und hat uns wieder zu einer runde killerpool überredet...das finale machten zwei hostelangestellte und einer der amis unter sich aus...die frage wer gewonnen hat, erübrigt sich...mitch vom sicherheitsdienst hat klar gewonnen...
am späteren abend war auch das personal immer öfter unterwegs so dass wir uns selbst bier zapfen konnten...und es natürlich auch immer brav auf unsere listen geschrieben haben...
gegen 12 allerdings war schon wieder schluss mit dem abend...die bar wurde mit gittern abgesperrt und wir saßen auf dem trockenen... allerdings hatte ich den geheimgang entdeckt, mit dem man wieder hinter die bar kommt...dummerweise war der bierhahn abgedreht...also nichts mit weiterzapfen...
tag vier an der korallenküste begann mit der planung der weiteren reise...aktuell liege ich in einer hängematte und tippe diese zeilen mit dem windoof editor und genieße die aussicht auf türkisblaues meer während mir einige palmen schatten spenden... (ja, ich muss es immer wieder erwähnen...;)
das beachhouse ist wirklich wunderschön, aber am letzten tag kam eine gruppe kinder aus neukaledonien an, die erstmal den kompletten pool belagert hatten, laut waren und einfach nur genervt haben...darüber hinaus wurden viele von den groß angekündigten aktivitäten wie fischen oder cava trinken wurden einfach nicht durchgeführt...
laura möchte noch eine runde reiten gehn bevor wir abreisen, also hab ich noch gute drei stunden um zu entspannen bevor uns eine abenteuerliche busfahrt wieder nach nadi bringt...
naja... nach nur 15 minuten hatte ich zielsicher den lockeren stein gefunden und stand dann mit einem fuß im wasser...
durchaus angenehm bei temperaturen um 28° und einer gefühlten luftfeuchte von 110% ... frei nach dem motto "was solls?" bin ich dann ab dem moment einfach durch jedes gewässer gelaufen... also kann ich jetzt auch noch berichten, dass chucks auch unter wasser einen hervorragenden halt bieten... aber natürlich hab ich auch das matschloch zielsicher gefunden...
der dschungel auf fiji ist etwas dichter als der auf malaysia, aber es gibt wesentlich weniger tiere dort...zumindest habe ich weniger gesehen...nämlich außer millionen von raupen und spinnen kein einziges größeres wildtier...
hier einige eindrücke des wasserfalls:
auf dem rückweg fing es dann noch an zu regnen, einerseits eine willkommene abkühlung, andererseits doch wieder nur die bestätigung meiner schlechtwetterparanoia...wieder zurück in der "zivilisation" gab es dann an einer bushaltestelle noch hausgemacht meatpies (mit fleisch gefüllte teigtaschen) der dorfbewohner, äußerst lecker und für nur 1F$ ein wahres schnäppchen...den rest des tages haben wir am strand verbracht und einfach nichts gemacht...ruhe und entspannung pur...abends haben erika, rhys und ich uns ein steak gegönnt...umgerechnet 5€ ... kann man mal ausgeben...auch wenn es mir eine spur zu
blutig war war es doch lecker...den rest des abends haben wir bei bier und regen verbracht...auch wenn man immer und immer wieder seine eigene geschichte erzählt sind solche gespräche unter fremden immer wieder interessant... wer hat was schon gesehn, wer denkt wie über die andere kultur...wer übt welchen beruf aus wenn er nicht grade den rucksack spazieren trägt...
tag drei morgens hab ich mit einer ausgedehnten wanderung in der lagune verbracht...wenn ebbe herrscht kann man auf mehreren sandbänken um das riff herumlaufen...meine beiden neuen vierbeinigen freunde haben mich begleitet...die hatten beide riesigen spaß dabei, garnelen und fische zu jagen...ich habe mich darauf beschränkt mit der kamera auf die jagd zu gehen:
danach war wieder ausruhen angesagt...erika und anne haben ihre weiterreise geplant...rhys hat sich auf den heimweg nach australien gemacht und ich habe mich gesonnt...erika werde ich wahrscheinlich auf mana wiedertreffen, einer kleinen insel im westen...dann habe ich an diesem tag noch laura kennengelernt, eine weitere deutsche aus göttingen, die sich spontan dazu entschieden hat, mit mir am freitag zurück nach nadi zu fahren und dann nach mana zu schippern...erika, anne und rhys sind dann abgereist und mateo ist dafür angekommen, ein italiener der schon ein jahr in australien lebt und nun urlaub macht... er hat meine eindrücke was farmarbeit angeht bestätigt...er hat zu beginn seiner zeit dort drei monate gearbeitet und meinte
auch dass aktuell nur noch asiaten genommen werden... "die halten die fresse und arbeiten für wenig geld" so seine worte...macht nicht gerade mut...
auf grund des guten wetters am nachmittag sind wir dann noch eine runde kayak gefahren...macht spaß und man sieht das anwesen mal von weit draußen...nach einer guten stunde paddeln war es dann schon wieder fünf uhr und das happy hour bier wartete bereits...
darüber hinaus haben sich dann noch ein paar amerikaner und kanadier zu uns gesellt...wir kamen dann schnell zu dem entschluss eine runde beachvolleyball zu spielen... nun ja der platz sah von weitem sehr gut aus...aber es war nicht wirklich viel sand dort zu finden... ein den meisten lesern wohl bekanntes bademeister urgestein der kirner schwimmbadwelt behauptet ja immer, dass kinder von draußen steine ins kirner beachvolleyballfeld werfen... wenn dem hier auf fiji auch so ist, dann hat es hier sehr starke kinder...denn die werfen dann direkt mal betonplatten ins feld...
auf seiten der amis gab es einige schürfwunden und verletzungen...die einzigen nachwirkungen die ich spüre sind ein paar kratzer an den füßen...das kanadisch-europäische team hat einen hart umkämpften sieg errungen...
nach einem so sportlich aktiven tag haben wir es abends wieder ruhig angehn lassen...später kam wieder der barkeeper und hat uns wieder zu einer runde killerpool überredet...das finale machten zwei hostelangestellte und einer der amis unter sich aus...die frage wer gewonnen hat, erübrigt sich...mitch vom sicherheitsdienst hat klar gewonnen...
am späteren abend war auch das personal immer öfter unterwegs so dass wir uns selbst bier zapfen konnten...und es natürlich auch immer brav auf unsere listen geschrieben haben...
gegen 12 allerdings war schon wieder schluss mit dem abend...die bar wurde mit gittern abgesperrt und wir saßen auf dem trockenen... allerdings hatte ich den geheimgang entdeckt, mit dem man wieder hinter die bar kommt...dummerweise war der bierhahn abgedreht...also nichts mit weiterzapfen...
tag vier an der korallenküste begann mit der planung der weiteren reise...aktuell liege ich in einer hängematte und tippe diese zeilen mit dem windoof editor und genieße die aussicht auf türkisblaues meer während mir einige palmen schatten spenden... (ja, ich muss es immer wieder erwähnen...;)
das beachhouse ist wirklich wunderschön, aber am letzten tag kam eine gruppe kinder aus neukaledonien an, die erstmal den kompletten pool belagert hatten, laut waren und einfach nur genervt haben...darüber hinaus wurden viele von den groß angekündigten aktivitäten wie fischen oder cava trinken wurden einfach nicht durchgeführt...
laura möchte noch eine runde reiten gehn bevor wir abreisen, also hab ich noch gute drei stunden um zu entspannen bevor uns eine abenteuerliche busfahrt wieder nach nadi bringt...
Freitag, 5. November 2010
strandhaus
ich bin sehr froh dass mein plan aufgegangen ist und ich abseits der touristenfestungen die interessantesten leute kennengelernt habe bisher...ich habe kontakt zu den einheimischen und weiß wo es das billigste bier und den besten toast gibt...
und jedesmal wenn ich an den ressorts vorbeispaziere, freu ich mich von neuem drüber, dass mein horizont nicht an der zwei meter hohen mauer aufhört...auch wenn ich dafür auf den traumstrand verzichten muss...
tag zwei habe ich ebenfalls recht gechillt angehen lassen...man wird zwangsläufig gegen 8 wach weil es dann langsam gegen 30° geht...in bisher 2 nächten wurde ich 18 mal gestochen...das anti-mücken-spray hilft einfach mal überhaupt nicht...
ich war dann nochmal im getränkeladen um die ecke (10 minuten durch palmenwälder laufen) bier und toast kaufen weil mein heineken im kühlschrank ganz nach unten gerutscht ist und ich es dann mehr oder weniger lutschen konnte...besagter getränkeladen stellt die grundversorgung für den außenbezirk von nadi dar...und liegt mehr oder weniger allein auf weiter flur...
und ich hab extra noch gefragt "gefriert es unten in der truhe?" ... klar war die antwort "nein...nie"...
den rest des tages habe ich mit ein wenig beachvolleyball verbracht...habe mit den babykatzen gespielt...deren katzenmutter ist übrigens die geborene killerin...sie verjagt JEDEN streunenden hund...und die haben entweder ein schlechtes kurzzeitgedächtnis oder sind einfach nur blöd und kommen immer wieder zurück...und es endet immer damit dass sie mit eingezogenem schwanz das gelände verlassen...
na johni, wirst du net auch weich bei so knuffigen katzenbabys? ;-)
mein plan wäre eigentlich gewesen, an der südküste der hauptinsel entlangzureisen und dann auf die nachbarinsel überzusetzen, es gibt dort eine übernachtfähre...
ok ich sollte besser sagen "es gab" ... denn am tag bevor ich los wollte, wurde bekannt dass eben diese fähre kaputt war... und nach neuseeland zur reparatur geschleppt wird... die ersatzfähre legt nur einmal pro woche ab...also entweder nen flug für 500$ hin und zurück buchen oder pläne ändern...im hinblick auf die finanzielle situation entschloss ich mich, meine pläne zu ändern und mal 3 nächte im beachhouse zu buchen, was an der südspitze der insel liegt... die bilder davon sahen zumindest richtig traumhaft aus... samu war dann relativ glücklich, irgendwas buchen zu können und wollte dann direkt ne anzahlung haben... da die jungs dort ja keine kreditkarte nehmen, bin ich zähneknirschend nochmal zum geldautomaten und habe geld abgehoben...
am selben abend gab es dann "lovo"...ein traditioneller fijianischer grillabend... läuft wie folgt ab: man schichtet holz auf, ganz oben legt man steine drauf...dann wird nachmittags das holz angezündet und es brennt ab...irgendwann fallen dann die steine nach unten in die glut und sind eh schon gut erhitzt... wenn alles holz weg ist, werden dann die auseinandergezogen, in die mitte wird ein kleines loch gegraben, dort hinein kommen fisch, hähnchen, fijianische süßkartoffeln und blätter einer pflanze deren namen ich vergessen habe...darauf kommen dann wieder die steine und das ganze wird dann wieder 4 stunden etwa sich selbst überlassen bevor es wieder ausgegraben und serviert wird...
der geschmack war sensationell gut...vor allem die kartoffeln und die blätter dieser pflanze waren klasse...hähnchen und fisch natürlich auch...
am nächsten tag wollte ich dann den 13 uhr bus richtung osten nehmen...es gibt momente, da nervt die fijitime (dieses lässige gehabe) einfach, vor allem wenn man irgendwo hin möchte und auf die mehrfach wiederholte frage "kommt denn ein bus? ich muss dann und dann an dieser stelle sein" nur ein "jaja, natürlich" bekommt... und eine halbe stunde bevor man dann am zentralen busbahnhof sein soll, stellt sich raus, dass doch kein bus mehr kommt... zwar haben es die jungs dann geschafft mir noch den fahrservice des hostels zu organisieren, aber ja...solcher stress ist einfach unnötig...wenn man in euro rechnet, sind die preise vernachlässigbar...trotzdem nervt es...
geschafft hab ich es trotzdem noch und diese busfahrt war ein erlebnis...ich war die einzige weiße person an diesem busbahnhof...alles andere einheimische...der bus war noch älter als der in malaysia, hatte keine scheiben, ab und an mal ein stück plastik was gegen den regen schützen sollte
und die 150 km fahrt kostete 4 euro... und zum thema komfort: naja...sagen wir es mal so: faulheit wäre, mit einem cocktailshaker in diesen bus einzusteigen und einige minuten über die landstraßen von fiji zu heizen...das wäre der beste geschüttelte cocktail der welt...
obwohl es ein expressbus war, hielt er unterwegs an jeder milchkanne und sogar für leute die an der straße standen und gewunken haben...gute zwei stunden später war ich dann an der einfahrt meines hostels angekommen..."the beachhouse"... es hatte natürlich auch strandhauscharakter, lag mitten im nirgendwo in einem palmenwald...die angrenzende lagune repräsentiert den südseetraum schlechthin...fast weißer sandstrand, türkisblaues wasser, palmen, sonne...und das beste: es ist nebensaison...insgesamt sind dort nur knapp 25 gäste (von 250 möglichen) und ich habe auch direkt wieder zwei tschechen getroffen, die mit mir in nadi im bamboo hostel waren... nach kurzer zeit am strand wurde ich auch wieder auf meine bändchen angesprochen...erika und anne, zwei mädels aus deutschland, haben die bändchen direkt erkannt... letztere reist mit nur einem handtuch und den kleidern die sie am körper hat, denn ihr gepäck reist ohne sie um die welt... bzw sie hatte es in los angeles ins büro der fluggesellschaft gestellt und als sie zurückkam, war das büro geschlossen...(sie hat es aber einen tag vor ihrer abreise wieder bekommen)
wir waren dann alle erstmal damit beschäftigt, bilder zu machen...die kulisse lädt einen förmlich dazu ein, millionen bilder zu machen...
abends gab es dann noch eine runde killerpool...eine im pazifischen raum scheinbar verbreitete art mit mehreren leuten auf einmal billard zu spielen: jeder hat drei leben und reihum wird versucht irgendeine kugel zu versenken... wenn man keine kugel oder die weiße versenkt, verliert man ein leben... nach drei runden stehen drei finalisten fest die eine finalrunde spielen...gleiche regeln...ich hatte es ins finale geschafft und musste mich dann nur dem barkeeper des hauses geschlagen geben...die jungs dort spielen den ganzen tag nichts anderes, entsprechend gut war er...die arbeitshaltung ist etwas lässiger als daheim...
mein mitbewohner für die drei nächte war rhys, ein australischer surfer wie er im buche steht: immer ein grinsen im gesicht, äußerst freundlich, wuschiges dunkelblondes haar...morgens um 7 schon auf dem surfbrett...mit ihm, den deutschen mädels, den tschechen und wallace und niamh, einem irischen pärchen hab ich die meiste zeit dort verbracht... wir waren auch mit die einzigen unter 40 dort...
hier einige bilder vom strand: perfektes südseefeeling...
hier von links nach rechts: meinereiner, erika, bibi, andrew, anne...
die schaukel am strand war ein sehr verlockendes spielzeug und fotomotiv...warum ich grad in dem moment so ne fresse ziehe weiß ich auch nicht...
ein ebenfalls oft umgesetztes fotomotiv war die palme am strand die weit nach unten hing...sitzkomfort ist durchaus verbesserungswürdig...aber egal...angesichts des umfeldes kann man da ausnahmsweise mal drauf verzichten...
am frühen morgen sieht es wie folgt aus: ruhig und friedlich...
diesen ausblick genießt man aus der hängematte :-)
und so geht die sonne unter...traumhaft...
bei diesen anblicken habe ich auch erstmal wieder ein paar minuten gebraucht um zu realisieren dass ich nun fast 22000km gereist bin...beim blick nach links schaue ich auf die datumsgrenze, welche nur wenige 100km entfernt verläuft, quasi ins gestern und ich zitiere mal einen meiner lieblingsfilme: "fiji, you can´t get any further away before you start coming back"
... mit anderen worten "wenn man noch weiter reisen würde, wäre man schon wieder auf dem rückweg" ... faszinierend...
an dieser stelle auch nochmal vielen dank an erika für die bilder :-) (c) bild 5,6,7 e.spengler
Montag, 1. November 2010
nadi
oder das gechillte inselleben...
jetzt bin ich endlich da... auf fiji... genauer gesagt in nadi, an der westküste der hauptinsel viti levu...nach gut drei stunden flug von auckland... und ich wurde direkt mal am flughafen abgeholt...mit einem 40 jahre alten toyota mark II, ich residierte auf der rückbank, keine sicherheitsgurte, mit klebeband geflickte sitze... man hat mich dann auch direkt noch zum supermarkt gefahren, damit ich einkaufen kann... alles extrem nette leute hier :-)
mein hostel liegt leider doch nicht direkt am strand, aber 3 min und ich bin da... viel gesehen hatte ich am ersten abend noch nicht...hab erstmal was gekocht und bei der gelegenheit mal direkt die küche unter wasser gesetzt...der griff der pfanne war nur gesteckt und so drehte sich die pfanne einfach mal im griff um die eigene achse und das darin enthaltene wasser erreichte dank auch auf der südhalbkugel exzellent wirkender gravitation schnell den boden... da hab ich dann mal die küche geputzt...
ein teil der anderen gäste zog es vor, eine halloweenparty in einem nahegelegenen ressort zu besuchen...aber da ich ja bekanntermaßen in deutschland schon kein fan von halloween bin, blieb ich im hostel und gesellte mich zu einer gruppe aus einheimischen bei denen noch ein tscheche und ein engländer saßen...unter einer palmenhütte spielten sie gitarre, sangen lieder und tranken "kava"....das traditionelle getränk auf fiji was aus einer pulverisierten wurzel und wasser gewonnen wird... es macht die zunge ein wenig taub (ähnlich dieser bekannten grünen halswehtabletten) und soll auch eine leicht berauschende wirkung haben... da es geschmacklich nicht der renner ist, haben die anderen europäer und ich nach der fünften schale aufgehört...ohne dass wir fliegen konnten...
ein sehr netter und komplett anti-touristischer abend :-) aber trotzdem werde ich hier wohl nach den drei im voraus gebuchten nächten weiter nach süden ziehen...einfach mal weiterreisen und die insel erkunden...vor allem weg von der landebahn des flughafens, welche sich in knapp 75m luftlinie hinter dem hostel befindet...
nach der ersten nacht wurde ich morgens dann direkt mal von einem mädel drauf angesprochen, dass ich richtig clever wäre... ich würde ohrstöpsel benutzen und selber schnarchen...hm... sie lag im bett über mir wie sich später rausstellte... aber ok...wenn sie meint ich schnarche... ;-) ich hab nix gehört...
meinen ersten richtigen tag habe ich damit verbracht, ein wenig am strand zu spazieren...weitab der touristen lernt man das leben der leute hier wesentlich besser kennen...man kann keine drei meter laufen ohne dass einem ein freundliches "bula" (hallo) entgegenschallt... ruck zuck wird man in ein gespräch verwickelt...
was die einheimischen immer wieder fasziniert ist "schnee" ... an einem ort an dem es das ganze jahr über nie kälter als 25° wird, kann man sich sowas nur schwer vorstellen...
dann bin ich in die stadt gegangen und war nach wenigen minuten wieder etwas genervt von den taxifahrern...halten neben einem an, fahren langsam im schritttempo neben einem her und belabern einen, doch das taxi zu nehmen... die krönung war einer, der 10:30 etwa neben mir hielt, als ich die stadt schon sehen konnte... und er meinte dass ich noch eine stunde laufen müsste und die geschäfte dann zumachen würden... ich konnte ihn dann noch loswerden... und ich war in 20 min in der stadt und die geschäfte hatten bis 14 uhr auf... gleich zwei lügen in zehn sekunden...gute leistung... in der stadt geht es auch direkt anders zu als außerhalb...hier fängt auch immer jeder ein gespräch an, es läuft immer nach dem gleichen schema ab: "hallo, wo kommst du her? - ich kenne ein tolles / n geschäft / strand / hotel und fahre dich hin"...natürlich gegen bezahlung...
als ich aus dem supermarkt raus bin, musste ich 11 (!!!) solcher anfragen abwimmeln...
folgende eindrücke vom fiji abseits der touristenburgen habe ich bisher gewonnen:
wenn man nicht am schön hergerichteten strand der ressorts ist, ist der strand in nadi nicht so schön und traumhaft wie immer in den prospekten dargestellt...eher wild und teilweise unberührt und dadurch hat er eine ganz eigene wirkung...
der sand hier ist etwas dunkler als der normale sand...er machte aber dennoch nicht den eindruck, dreckig zu sein...
kleine palmenhaine entlang des strandes sorgten für auflockerung...und auch am ende der welt ist coke aktiv... kapitalismus trifft palmromantik...
solche flusslandschaften gibt es des öfteren...langsam fließendes süßwasser umzingelt von palmen und mangroven...
so sieht nadi aus, wenn man mal nicht mit dem bus durchfährt, sondern ruhigen schrittes wandert... wie auch in malaysia ist es fast eine ganz andere welt hier, die menschen müssen mit etwa einem zehntel des europäischen einkommens leben...zahlen aber für konsumprodukte ein drittel der europäischen preise...also ein recht teures leben für die leute... und die fiji-lebensart des gechillten laisser-faire zeigt sich an allen ecken... eile hat hier niemand...
auch die behausungen der einheimischen sind recht einfach gehalten...aber immer umringt von grün und einem maschendrahtzaun...ich habe glaub ich nur recht wenige häuser gesehn, die nicht von draht umgeben waren...
hier mal ein kleiner flieger von pacific airways... im landeanflug...während ich auf dem nachhauseweg war...
auf fiji versorgt man sich noch selbst...eine ziegenherde an der straße...
den rest des nachmittags hab ich mit beachvolleyball spielen verbracht...das team europa (ich, zwei engländer und ein tscheche) haben team japan (ja, richtig, lauter japaner...) vom platz gefegt :-)
jetzt bin ich endlich da... auf fiji... genauer gesagt in nadi, an der westküste der hauptinsel viti levu...nach gut drei stunden flug von auckland... und ich wurde direkt mal am flughafen abgeholt...mit einem 40 jahre alten toyota mark II, ich residierte auf der rückbank, keine sicherheitsgurte, mit klebeband geflickte sitze... man hat mich dann auch direkt noch zum supermarkt gefahren, damit ich einkaufen kann... alles extrem nette leute hier :-)
mein hostel liegt leider doch nicht direkt am strand, aber 3 min und ich bin da... viel gesehen hatte ich am ersten abend noch nicht...hab erstmal was gekocht und bei der gelegenheit mal direkt die küche unter wasser gesetzt...der griff der pfanne war nur gesteckt und so drehte sich die pfanne einfach mal im griff um die eigene achse und das darin enthaltene wasser erreichte dank auch auf der südhalbkugel exzellent wirkender gravitation schnell den boden... da hab ich dann mal die küche geputzt...
ein teil der anderen gäste zog es vor, eine halloweenparty in einem nahegelegenen ressort zu besuchen...aber da ich ja bekanntermaßen in deutschland schon kein fan von halloween bin, blieb ich im hostel und gesellte mich zu einer gruppe aus einheimischen bei denen noch ein tscheche und ein engländer saßen...unter einer palmenhütte spielten sie gitarre, sangen lieder und tranken "kava"....das traditionelle getränk auf fiji was aus einer pulverisierten wurzel und wasser gewonnen wird... es macht die zunge ein wenig taub (ähnlich dieser bekannten grünen halswehtabletten) und soll auch eine leicht berauschende wirkung haben... da es geschmacklich nicht der renner ist, haben die anderen europäer und ich nach der fünften schale aufgehört...ohne dass wir fliegen konnten...
ein sehr netter und komplett anti-touristischer abend :-) aber trotzdem werde ich hier wohl nach den drei im voraus gebuchten nächten weiter nach süden ziehen...einfach mal weiterreisen und die insel erkunden...vor allem weg von der landebahn des flughafens, welche sich in knapp 75m luftlinie hinter dem hostel befindet...
nach der ersten nacht wurde ich morgens dann direkt mal von einem mädel drauf angesprochen, dass ich richtig clever wäre... ich würde ohrstöpsel benutzen und selber schnarchen...hm... sie lag im bett über mir wie sich später rausstellte... aber ok...wenn sie meint ich schnarche... ;-) ich hab nix gehört...
meinen ersten richtigen tag habe ich damit verbracht, ein wenig am strand zu spazieren...weitab der touristen lernt man das leben der leute hier wesentlich besser kennen...man kann keine drei meter laufen ohne dass einem ein freundliches "bula" (hallo) entgegenschallt... ruck zuck wird man in ein gespräch verwickelt...
was die einheimischen immer wieder fasziniert ist "schnee" ... an einem ort an dem es das ganze jahr über nie kälter als 25° wird, kann man sich sowas nur schwer vorstellen...
dann bin ich in die stadt gegangen und war nach wenigen minuten wieder etwas genervt von den taxifahrern...halten neben einem an, fahren langsam im schritttempo neben einem her und belabern einen, doch das taxi zu nehmen... die krönung war einer, der 10:30 etwa neben mir hielt, als ich die stadt schon sehen konnte... und er meinte dass ich noch eine stunde laufen müsste und die geschäfte dann zumachen würden... ich konnte ihn dann noch loswerden... und ich war in 20 min in der stadt und die geschäfte hatten bis 14 uhr auf... gleich zwei lügen in zehn sekunden...gute leistung... in der stadt geht es auch direkt anders zu als außerhalb...hier fängt auch immer jeder ein gespräch an, es läuft immer nach dem gleichen schema ab: "hallo, wo kommst du her? - ich kenne ein tolles / n geschäft / strand / hotel und fahre dich hin"...natürlich gegen bezahlung...
als ich aus dem supermarkt raus bin, musste ich 11 (!!!) solcher anfragen abwimmeln...
folgende eindrücke vom fiji abseits der touristenburgen habe ich bisher gewonnen:
wenn man nicht am schön hergerichteten strand der ressorts ist, ist der strand in nadi nicht so schön und traumhaft wie immer in den prospekten dargestellt...eher wild und teilweise unberührt und dadurch hat er eine ganz eigene wirkung...
der sand hier ist etwas dunkler als der normale sand...er machte aber dennoch nicht den eindruck, dreckig zu sein...
kleine palmenhaine entlang des strandes sorgten für auflockerung...und auch am ende der welt ist coke aktiv... kapitalismus trifft palmromantik...
solche flusslandschaften gibt es des öfteren...langsam fließendes süßwasser umzingelt von palmen und mangroven...
so sieht nadi aus, wenn man mal nicht mit dem bus durchfährt, sondern ruhigen schrittes wandert... wie auch in malaysia ist es fast eine ganz andere welt hier, die menschen müssen mit etwa einem zehntel des europäischen einkommens leben...zahlen aber für konsumprodukte ein drittel der europäischen preise...also ein recht teures leben für die leute... und die fiji-lebensart des gechillten laisser-faire zeigt sich an allen ecken... eile hat hier niemand...
auch die behausungen der einheimischen sind recht einfach gehalten...aber immer umringt von grün und einem maschendrahtzaun...ich habe glaub ich nur recht wenige häuser gesehn, die nicht von draht umgeben waren...
hier mal ein kleiner flieger von pacific airways... im landeanflug...während ich auf dem nachhauseweg war...
auf fiji versorgt man sich noch selbst...eine ziegenherde an der straße...
danach war für mich erst mal hängematte angesagt... es ist richtig schön, mal nichts zu tun...einfach nichts...ohne schlechtes gewissen zu haben oder den hintergedanken "diplomarbeit" oder "jobsuche" ... wobei letzteres sich leider nicht ganz abstellen lässt...und irgendwann schaut man auf die uhr und es ist abend...
wie man auf den bildern sehen kann, braute sich wolkentechnisch ordentlich was zusammen...der erste regen seit vier wochen...ja klar...ich bin ja auch grad angekommen...immerhin hat der regen keinen einfluss auf die temperatur, so dass beachvolleyball bei 30° und regen äußerst angenehm ist...
aber trotzdem...ich werde demnächst mal in die wüste fahren und für meine dienste als regenmagnet geld verlangen... brisbane, melbourne, sydney, auckland und nun auch noch nadi...das schlechte wetter verfolgt mich wirklich...es ist keine einbildung...
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